Nachdem die Polizei den in der Nähe von Ostia aufgefundenen, brutal zugerichteten Leichnam identifiziert hatte, erfuhr Graziella Chiarcossi als erste vom Tod ihres Cousins Pier Paolo Pasolini, als die Beamten in der Nacht auf den 2. November 1975 die Angehörigen telefonisch benachrichtigten. Graziella Chiarcossi lebte damals schon einige Jahre in der Wohnung von Pier Paolo und Susanna Pasolini in Rom, wo sie Literaturwissenschaft studierte. Graziella Chiarcossi hat sich intensiv für das Werk von Pasolini eingesetzt, der 2006 von Matteo Cerami und Mario Sesti realisierte Film »La voce di Pasolini« entstand in enger Zusammenarbeit mit ihr.

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Nach der Vorführung des Films, der auch bislang unbekanntes Material des späten Filmprojekts »Porno-theo-kolossal« von Pasolini zeigt, spricht Graziella Chiarcossi mit Manuele Gragnolati(Italianist in Oxford) und Agnese Grieco (die als Übersetzerin, Autorin und fürs Theater arbeitet) erstmals in Deutschland über ihre Erinnerungen an Pasolini und über die verstörende Aktualität seiner Ideen und Wahrnehmungen.

Organized by

Eine Veranstaltung des ICI Kulturlabor Berlin und des Italienischen Kulturinstituts Berlin in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Berlin

The event, like all events at the ICI Berlin, is open to the public, free of charge. The audience is presumed to consent to a possible recording on the part of the ICI Berlin. If you would like to attend the event yet might require assistance, please contact Event Management.

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