PhantasmataTechniken des UnheimlichenWien: Turia + Kant, 2010
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Zitiervorgabe: Elisa Leonzio, »Geisterlehre und Gespenstergeschichte: Literarischer und philosophischer Diskurs in der deutschen Spätaufklärung bei Christoph Martin Wieland und Jean Paul«, in Phantasmata: Techniken des Unheimlichen, hg. v. Martin Doll, Rupert Gaderer, Fabio Camilletti und Jan Niklas Howe, Cultural Inquiry, 3 (Wien: Turia + Kant, 2010), S. 115–27 <https://doi.org/10.25620/ci-03_07>

Geisterlehre und GespenstergeschichteLiterarischer und philosophischer Diskurs in der deutschen Spätaufklärung bei Christoph Martin Wieland und Jean PaulElisa Leonzio

Schlagwörter: Freud, Sigmund – Das Unheimliche; Psychoanalyse; Medientechnik; Das Übernatürliche (Motiv); Spiritismus; Wieland, Christoph Martin – Agathon; Jean Paul – Die unsichtbare Loge

Zu den meistdiskutierten Themen der populären Aufklärung zählen »Geister« und »Gespenster«. Sie interessieren nicht nur das ungelehrte Volk, sondern auch die Gelehrten, die sich immer kritischer damit beschäftigen. Je entschlossener die Rationalisierungsversuche solcher Phänomene werden, desto mehr verbreiten sich paradoxerweise die Geisterseherei und die Faszination für das Übernatürliche.

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Bibliographie

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