
Macht und Subversion im argentinischen Tango
Melancholie, Leidenschaft, Machismo, Exotik: All das sind Assoziationen, die aufblinken, wenn wir an argentinischen Tango denken. Das Projekttutorium „Tango argentino und Gender“ hat sich zwei Semester lang mit Bildern, sozialen Kategorien, Machtverhältnissen und politischen Interventionsmöglichkeiten im Argentinischen Tango beschäftigt. Einige Fragen, die sich dabei ergeben haben, wollen wir auf der Konferenz vorstellen und diskutieren.
Die Konferenz beleuchtet dabei aus unterschiedlichen Perspektiven die Zusammenhänge von Geschlecht und Tango Argentino: Welche rassistischen und exotistischen Bilder liegen der (post-)kolonialen Geschichte des Tangos zu Grunde? Wie können körper- und leibsoziologische Fragestellungen mit Bewegungsanalysen und Geschlechteridentitäten verknüpft werden? Welche Möglichkeiten geschlechtspolitischer/queerer „Subversionen“ bieten sich im (Queer) Tango?
Organisation: Projekttutorium Tango & Gender
Mit Unterstützung des ICI Kulturlabor Berlin