
How is cognition anchored in the body, how could high-level intelligence evolve out of purely physical interactions with the environment? What exactly does it mean that intersubjectivity is grounded in intercorporality? What is the role of bodily self-consciousness in the evolution of the human mind? Two public lectures will explore these questions as part of the first of two meetings of the MIND Group in Berlin.
The MIND Group – initiated and coordinated by Thomas Metzinger – is a group of young philosophers and scientists with a strong interest in questions concerning the mind, consciousness and cognition. One major purpose of the group is to help bridge the gap between the sciences and the humanities. The group’s meetings (which are non-public) normally take place in the Villa Giersch in Frankfurt am Main, but now, for the first time, they will take place in Berlin, in cooperation with the ICI Berlin and the Wissenschaftskolleg. A second meeting will follow in May 2009.
Speakers
Prof. Dr. Holk Cruse (Biocyberneticist, Bielefeld, currently Wissenschaftskolleg Berlin)
Author of: Autonomes Laufen (2005), Neural Networks as Cybernetic Systems (2002), Die Entdeckung der Intelligenz oder: Können Ameisen denken? (1998)
Titel of the lecture: “From First-order Embodiment to Second-order Embodiment - A Simulation Approach”
Prof. Dr. Rick Grush (Philosopher, UC San Diego)
Author of: “The Machinery of Mindedness” (in preparation) and “Temporal Representation” (in preparation).
Titel of the lecture: „How the Brain Represents Space and Time“
Location
ICI Berlin,
Christinenstr. 18/19, Haus 8, 10119 Berlin
Lectures will be held in English, admission is free.
Organizer
MIND Group
For further information, please contact Miriam Gabriel.
Supporters
Barbara-Wengeler-Stiftung (München); Frankfurt Institute for Advanced Study; Wissenschaftskolleg zu Berlin, ICI Berlin.
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20. und 21. Nov., jeweils 19:00h. Ebenen der Leiblichkeit von Kognition - Zwei Abendvorträge
Wie ist Kognition im Körper verankert, und wie ist es möglich, dass sich höherstufige Intelligenz aus rein körperlichen Interaktionen mit der Umwelt entwickelt hat? Was genau bedeutet es eigentlich, dass Intersubjektivität in Zwischenleiblichkeit gründet? Welche Rolle spielt körperliches (Selbst-) Bewusstsein in der Evolution des menschlichen Geistes? Solchen Fragen gehen zwei öffentliche Vorträge nach, die Teil des ersten von zwei Treffen der "MIND Group" in Berlin sind.
Die MIND Group – ins Leben gerufen und koordiniert von Thomas Metzinger – ist eine Gruppe junger Philosophen und Naturwissenschaftler, die ein starkes Interesse an Fragen nach dem Geist, nach Bewusstsein und Kognition verbindet. Eines der Ziele dieser Gruppe ist es, an der Überwindung der Kluft zwischen Natur- und Geisteswissenschaft mitzuarbeiten. Die (nicht öffentlichen) Treffen der Gruppe finden normalerweise in der Villa Giersch in Frankfurt am Main statt, nun aber – in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftskolleg Berlin und dem ICI Kulturlabor Berlin – zum ersten Mal in Berlin. Ein zweites Treffen folgt im Mai 2009.
Vortragende
Prof. Dr. Holk Cruse (Biokybernetiker, Bielefeld, z. Zt. Wissenschaftskolleg Berlin).
Autor von: Autonomes Laufen (2005), Neural Networks as Cybernetic Systems (2002), Die Entdeckung der Intelligenz oder: Können Ameisen denken? (1998).
Titel des Vortrags: “From First-oder Embodiment to Second-order Embodiment - A Simulation Approach”
Prof. Dr. Rick Grush (Philosoph, UC San Diego)
.
Autor von “The Machinery of Mindedness” (in Vorbereitung) und “Temporal Representation” (in Vorbereitung).
Titel des Vortrags: „How the Brain Represents Space and Time“
Ort
ICI Kulturlabor Berlin, Christinenstr. 18/19, Haus 8, 10119 Berlin
Die Vorträge werden auf Englisch gehalten, der Eintritt ist frei.
Organisation
MIND Group
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Frau Miriam Gabriel.
Mit Unterstützung von
Barbara-Wengeler-Stiftung (München); Frankfurt Institute for Advanced Study; Wissenschaftskolleg zu Berlin, ICI Kulturlabor Berlin.
Lecture: Circuits of Art and GlobalisationGeoCultures is an attempt to understand how a large range of current cultural practices- including fine arts, architecture and spatial practices, internet and screened media, curating and organising, sonic culture, performance,...
Der Workshop hat das Ziel, über das Experiment als ein Verfahren nachzudenken, das sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus den Naturwissenschaften kommend in den Sphären der Politik wie der Ästhetik etablierte. Es interessiert die Spannung zwischen einer eröffnenden, affirmativen Geste des Experimentierens und dem normierenden, regulierenden Kalkül des Experiments.
Seit den Römischen Verträgen propagiert die Politik der Europäischen Kommission ein Europa der verschiedenen Kulturen. Repräsentativ dafür ist der offizielle Slogan „Vereint in der Vielfalt“ und die Erklärung des Jahres 2008 zum Jahr des interkulturellen Dialogs. Dem entgegen wirken jedoch die wachsende Uniformisierung der Produktion und vor allem der Konsumgewohnheiten; die kulturelle Vielfalt wird zunehmend durch die Überwindung der Nationalstaaten in Frage gestellt.
Auch nach dem Ende der politischen Strukturen der Antike hat das Altertum seinen Einfluss auf das öffentliche Denken und Handeln Europas und der westlichen Welt nie ganz verloren: Antike Lehren und Vorbilder dienen bis in unsere Tage als Bezugspunkte der unterschiedlichsten politischen Diskurse und haben diese nachhaltig geprägt. Es scheint offensichtlich, dass Antike Politik ‚macht‘. Welche Bedeutung ihr dabei allerdings genau zukommt, bedarf ebenso der weiteren Klärung wie die Funktionsweisen, die hierbei wirksam werden.
In the third ICI-Spannungsübung, Wendy Brown (UC Berkeley) and Rainer Forst (University of Frankfurt/Main) will discuss different discourses of tolerance, their normative premises, limits, and political implications. The main focus will be on social and political conflicts over the recognition of differences in civil societies, national politics, and transnational relations.