
Workshop mit Lorenz Engell
In diesem Workshop unter der Leitung von Prof. Dr. Lorenz Engell (Bauhaus-Universität Weimar) soll das Verhältnis von Medien, Zeitlichkeit und Spannung am Beispiel von Fernsehserien diskutiert werden. Das Fernsehen zeichnet sich einerseits durch außergewöhnliche Ausdehnungen der Zeit, Ereignislosigkeit, redundante Wiederholungen und Wiederherstellung von stabilen Zuständen aus. Erinnerung wird dabei über die Wiederholung des Bekannten hergestellt. Dies ist jedoch nur eine Variante der medialen Codierung der Zeit durch das Fernsehen. Nicht Dauer, sondern eine zeitliche Verdichtung, das Feiern des Momenthaften und Diskontinuierlichen und das Vergessen kennzeichnen nicht nur die Live-Berichterstattung, sondern finden sich auch in Serien wieder. Diese (vorläufige) Gegenüberstellung zeitlicher Ausdehnung im Verhältnis zur Spannung soll in dem in zwei Blöcke geteilten Workshop diskutiert werden.
Um Anmeldung hier wird bis zum 5. März gebeten.
Zeit: 11-16 Uhr
Ort: ICI Kulturlabor Berlin
Organisation: Michaela Wünsch