
Kann die Sprache der Mutter auch die Sprache des Sohnes werden, ohne
das Kind zum Schweigen zu verdammen oder die Mutter zur ewig heiligen Ikone zu verklären?
In ihrem letzten Roman Aracoeli (1982) beschwört Elsa Morante, eine der wichtigsten italienischen Autorinnen des 20. Jahrhunderts, das Elysium der Mutter/Sohn Beziehung und schändet es gleichzeitig.
Sprecher: Anne Tismer und Frank Arnold
Gesang: Anne-Lisa Nathan
Projekt: Agnese Grieco
Bühne: Urs Hildbrand
Im Rahmen des Symposiums „The Power of Disturbance“ (11.-12. April 2008).
Eine Veranstaltung des Istituto Italiano di Cultura mit Unterstützung des ICI Berlin.