
» Das News Archiv befindet sich am Ende der Seite
In the third ICI-Spannungsübung, Wendy Brown (UC Berkeley) and Rainer Forst (University of Frankfurt/Main) will discuss different discourses of tolerance, their normative premises, limits, and political implications. The main focus will be on social and political conflicts over the recognition of differences in civil societies, national politics, and transnational relations.
Auch nach dem Ende der politischen Strukturen der Antike hat das Altertum seinen Einfluss auf das öffentliche Denken und Handeln Europas und der westlichen Welt nie ganz verloren: Antike Lehren und Vorbilder dienen bis in unsere Tage als Bezugspunkte der unterschiedlichsten politischen Diskurse und haben diese nachhaltig geprägt. Es scheint offensichtlich, dass Antike Politik ‚macht‘. Welche Bedeutung ihr dabei allerdings genau zukommt, bedarf ebenso der weiteren Klärung wie die Funktionsweisen, die hierbei wirksam werden.
Seit den Römischen Verträgen propagiert die Politik der Europäischen Kommission ein Europa der verschiedenen Kulturen. Repräsentativ dafür ist der offizielle Slogan „Vereint in der Vielfalt“ und die Erklärung des Jahres 2008 zum Jahr des interkulturellen Dialogs. Dem entgegen wirken jedoch die wachsende Uniformisierung der Produktion und vor allem der Konsumgewohnheiten; die kulturelle Vielfalt wird zunehmend durch die Überwindung der Nationalstaaten in Frage gestellt.
Der Workshop hat das Ziel, über das Experiment als ein Verfahren nachzudenken, das sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus den Naturwissenschaften kommend in den Sphären der Politik wie der Ästhetik etablierte. Es interessiert die Spannung zwischen einer eröffnenden, affirmativen Geste des Experimentierens und dem normierenden, regulierenden Kalkül des Experiments.
Talk: GeoCultures - Circuits of Art and GlobalisationGeoCultures is an attempt to understand how a large range of current cultural practices- including fine arts, architecture and spatial practices, internet and screened media, curating and organising, sonic culture,...
How is cognition anchored in the body, how could high-level intelligence evolve out of purely physical interactions with the environment? What exactly does it mean that intersubjectivity is grounded in intercorporality? What is the role of bodily self-consciousness in the evolution of the human mind? Two public lectures (by Holk Cruse and Rick Grush) will explore these questions as part of the first of two meetings of the MIND Group in Berlin.
Das interdisziplinäre Symposium „Spielformen des Selbst. Subjektivität und Spiel zwischen Ethik und Ästhetik“ soll erproben, ob und wie das Spiel in seinen verschiedenen Facetten – auch und gerade nach seiner Diskussion im Kontext der Postmoderne – erneut zur geistes- und kulturwissenschaftlichen Diskussion von Subjektivität beitragen kann.
Melancholie, Leidenschaft, Machismo, Exotik: All das sind Assoziationen, die aufblinken, wenn wir an argentinischen Tango denken. Das Projekttutorium „Tango argentino und Gender“ hat sich zwei Semester lang mit Bildern, sozialen Kategorien, Machtverhältnissen und politischen Interventionsmöglichkeiten im Argentinischen Tango beschäftigt. Einige Fragen, die sich dabei ergeben haben, wollen wir auf der Konferenz vorstellen und diskutieren.
Welche Substanz hat die zeitgenössische Ästhetisierungskritik vor dem Hintergrund ihrer bis in die Antike zurückreichenden Tradition? Ist die Entgegensetzung von Ästhetischem und Nicht-Ästhetischem überhaupt plausibel?
Die Frage, wer zu den Europäern zählt und wer nicht, war und ist weder selbstverständlich noch trivial. Ob sich „europäische Zugehörigkeit“ geografisch oder politisch, durch eine gemeinsame Kultur oder über gemeinsame Werte bestimmen lässt, ist höchst strittig. Und doch ist dauernd von „dem Europäer“, „der Europäerin“ oder „den Europäern“ die Rede – so, als hätten diese klar umrissene Eigenschaften.
Eine Reise durch 14 Milliarden Jahre kosmischer Geschichte
Im Sommer 2008 beginnen die ersten Experimente im Genfer CERN mit dem LHC, dem Large Hadron Collider, wodurch sich die Forscher Erkenntnisse über die Frühzeit des Universums erhoffen. Aus diesem Anlass findet am 14.10. im...
Als Cesare Pavese, einer der wichtigsten italienischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, 1950 in einem Turiner Hotelzimmer Selbstmord begeht, liegt auf seinem Nachttisch ein Exemplar seiner „Gespräche mit Leuko“. Diese kurzen Schriften mit mythologischem Hintergrund dienen als Schlüssel zu den großen Themen Paveses: die existenzielle Not der Menschen, die ambivalente Kraft der Liebe und der Kunst, die bittere Lehre der Geschichte.
Giorgio Agamben gehört zu den meist diskutierten Denkern der Gegenwart. In ihrem kürzlich erschienenen Buch "Giorgio Agambens leerer Messianismus" hat Vivian Liska sein politisch-theologisches Denken einer subtilen Kritik unterzogen. Liska liest Agamben vor dem Hintergrund der jüngeren Erscheinungsformen einer messianischen Tradition (Franz Kafka, Walter Benjamin, Jacques Derrida, Hannah Arendt). In ihrem Vortrag im ICI Kulturlabor Berlin wird sie aus diesem Buch vortragen.
How does gender shape our lives today? What connects politically active people from Syria and the United States, from Germany and Sudan? How can we work towards interconnections of emancipatory policies?
Students and scholars from Syria, Sudan, the United States and Germany have engaged in...
Problemgeschichte einer Sozialfigur der neueren deutschen Literatur
Beim »Philister« handelt es sich um eine der wichtigsten Sozialfiguren der deutschen Literatur- und Kulturgeschichte – und eine der am wenigsten beachteten. Die Tagung will die Erforschung dieses semantischen...
Zeiterfahrung in Film, Literatur und PhilosophieÄsthetische Erfahrung ist in vielerlei Hinsicht gebunden an die der Zeit. Die Zeit des Lesens, der Rhythmus einer filmischen Montage, der temporale Aufbau einer Erzählung: Ohne solche Zeitbezüge lassen sich ästhetische...
Im Zuge der laboratory revolution wurde der Mensch „Gegenstand“ experimenteller Praktiken und wissenschaftlicher Versuchsmethoden. Die Tagung versucht, die starre, oft normative gesetzte Ordnung zwischen „Humanexperiment“ einerseits und „Heilversuch“ andererseits, zwischen „ethisch verwerflichen“ und „moralisch akzeptablen“ Menschenversuch aufzubrechen.
The lecture analyzes W.G. Sebald's take on Grünewald, the painter about whom we have only very few biographical data, and the writer's engagement with Grünewald's paintings as a way to explore models of realism and representation.
Dorothea von Mücke is Professor of Germanic Languages and Literatures at Columbia University, New York. Currently, she is Distinguished Visiting Fellow at the ICI Berlin.
Evening lecture in the context of the ICI workshop "Reflecting on Images", organised by Mimma Congedo (ICI Berlin).
In her talk Sigrid Schade will try to show how the concept of representation – as understood by theorists like Teresa de Lauretis, Kaja Silverman and others – and the agreement within feminist theoretical debates that there is no “natural (body) language” may help to develop a critique towards some aspects of the recent concept of “Bildwissenschaften” (Visual Culture studies), which re-naturalises the body and re-ontologises the “image” as an anthropological concept.
Sigrid Schade is Head of the Institute for Cultural Studies in the Arts at the Zürcher Hochschule der Künste.
Evening lecture in the context of the ICI workshop "Reflecting on Images", organised by Mimma Congedo (ICI Berlin).
Der Krieg stellt bekanntlich einen unentbehrlichen Aspekt der Kultur dar, obwohl sich seine paradoxe Realität jeder möglichen Definition entzieht. Er steht in einem Spannungsfeld verschiedener Wissensmodelle und Traditionen. Einerseits wird der Krieg als Kunst oder auch als Wissenschaft behandelt, andererseits wird er als bloße technische Fähigkeit beschrieben. In der Tagung geht es darum, die Wechselwirkungen von Krieg und anderen Wissensformen zu beleuchten, die den Kriegsdiskurs seit der griechisch-römischen Antike bis zur frühneuzeitlichen Wissenskonfigurierung charakterisiert haben.
Zum Abschluss des Symposiums "The Power of Disturbance: Around Elsa Morante’s Aracoeli" berichtet die Dichterin Patrizia Cavalli über ihre Freundschaft mit Elsa Morante und deren Einfluss auf die eigene Lyrik, von dem sie in einem Interview einmal gesagt hat: »An einem bestimmten Punkt meines Lebens, hat mir eine Person, der ich vertraute, gesagt, dass ich eine Dichterin sei. Und ich habe ihr geglaubt.«
Sprecher: Anne Tismer und Frank Arnold Gesang: Anne-Lisa Nathan Kann die Sprache der Mutter auch die Sprache des Sohnes werden, ohne das Kind zum Schweigen zu verdammen oder die Mutter zur ewig heiligen Ikone zu verklären? In ihrem letzten Roman Aracoeli (1982)...
Aracoeli (1982) is the last novel written by Elsa Morante (1912-85), one of the most significant Italian writers of the twentieth century. From Menzogna e sortilegio (1948) and L’isola di Arturo (1957) to La Storia (1974), Morante became an increasingly important author, provoking animated debates...
Hosted by the Centre for Transnational Cultural Analysis (CTCA) at Carleton University, Ottawa. With the support of ICI Berlin.
Complicated Entanglements: Rethinking Pluralism in the 21st Century is an interdisciplinary...
Szenische Lesung aus "Aldo Moro. Un delitto italiano" von Corrado Augias.
Mit Frank Arnold und Christian Steyer. Projekt: Agnese Grieco
Anschließend:
Diskussion mit Giovanni di Lorenzo (Die Zeit) und Corrado Augias (La Repubblica)
Moderation: Angelo Bolaffi. Mit Simultanübersetzung.
Der domestizierte Künstler? Ein Abend mit Texten von László Krasznahorkai. Sprecher: Frank Arnold
"Deleuze und Lacan". Abendvortrag der französischen Psychoanalytikerin Monique David-Menard mit anschließender Diskussion mit dem Publikum. Die Vortragssprache ist Deutsch, der Eintritt ist frei.
Zur Metaphysik der Revolte - Szenische Lesung mit Texten von Boris Savinkov, Albert Camus und Hans Magnus Enzensberger. Gelesen von Frank Arnold
Praktiken der Illusion. Kant, Nietzsche, Cohen, Benjamin bis Donna J. Haraway
Mit Astrid Deuber-Mankowsky, Reinald Gußmann (Vorwerk 8), Sara Fortuna und Christoph Holzhey (ICI Berlin)
The ICI is among the co-operation partners for this Mosse Lecture at the Humboldt Universität.
Thursday, January 17, 2008, 7:15 pm (19 Uhr c.t.)
Location: Senatssaal, HU Hauptgebäude, Unter den Linden 6, 2nd...
Our second "Spannungsübung" is dedicated to hermeneutics as a dominant method in the humanities. On the occasion of the German "Year of the Humanities," we have invited two renowned intellectuals to discuss their differing positions on hermeneutics and interpretation: Hans Ulrich Gumbrecht and Gianni Vattimo.
Die zweite Spannungsübung widmet sich zum Abschluss des "Jahres der Geisteswissenschaften" der dominierenden Methode der Geisteswissenschaften, der Hermeneutik. Dazu sind zwei Denker von Rang eingeladen, die sich über Jahrzehnte theoretisch engagiert mit Hermeneutik und Interpretation in allen ihren Dimensionen beschäftigt haben und die in dieser Frage zugleich als Antipoden bezeichnet werden können: Hans Ulrich Gumbrecht und Gianni Vattimo.
Moderation: Luca Di Blasi / Christoph Holzhey
Die internationale Tagung will einerseits der Frage nach der Korrelation zwischen dem Unbewussten und der Wissenschaft (Wissensgenese und Wissensordnung) nachgehen, andererseits aber auch nach den spezifisch geschlechtscodierten Bildern fragen, die in diesem Verhältnis relevant werden. Veranstaltet vom Graduiertenkolleg "Geschlecht als Wissenskategorie" an der Humboldt Universität unter der Leitung von Christina von Braun in Kooperation mit dem ICI Berlin.
Who’s afraid of Jacques Derrida? Performance artist Janice Perry brings us a video “dialogue” with the father of Deconstructionist philosophy. Perry’s artist talk is an intimate portrait of the creative process that goes beyond the ordinary definitions of “Performance” in a presentation of work...
edited by Dr Benjamin Goold and Dr Liora Lazarus (Hart Publishing, 2007) on the night before the commencement of the Law and Society annual joint meeting. With Hart Publishing and the Centre for Criminology, Oxford.
Sfb Transformationen der Antike, July 9-11
At the ICI on Tuesday, July 10:15:00-19:30 Talks in German and English19:30 Per auditum – Performance in German and English
Further talks at the Humboldt-Universität, Reutersaal
Complete programme (pdf, 670k)
Carthage, AD 203. A group of...
The Center for Metropolitan Studies (CMS), TU Berlin presents the conference “Concealing the Designer – The Illusion of the Natural City in the 20th Century”, 1-2 June 2007.
Keynote Lecture and reception at the ICI...
Als Hegel vor zweihundert Jahren seine Epoche machende „Phänomenologie des Geistes“ schrieb, stand der Geist auf dem Höhepunkt seines Ansehens. Anstelle dogmatischer religiöser Lehren schien das Zeitalter vernünftiger philosophischer Systeme angebrochen zu sein, die die Freiheit des Einzelnen...